| Umwelttipp |
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Schmetterlingsschutz im Garten |
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Etwa die Hälfte unserer heimischen Großschmetterlinge ist akut gefährdet. Viele Arten
sind schon ausgestorben. Es gibt hierfür zahlreiche Gründe: z.B. Monokulturen,
Überdüngung und Schädlingsbekämpfungsmittel in der Landwirtschaft. Aber auch
der hohe Stickstoffeintrag durch die Luftverschmutzung reduziert die
Blumenvielfalt der Wiesen und dadurch auch der Schmetterlingsarten, denn viele
Schmetterlinge bzw. ihre Raupen brauchen die blüten- und artenreiche
Vegetation der Magerwiesen. |
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- Keine Überdüngung - Keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel (ohne Raupen keine Schmetterlinge) - Anlegen einer Blumenwiese, statt kahl geschorener Rasen - Anpflanzen und wachsen lassen heimischer Wildkräuter - Bei Gartenblumen möglichst Verzicht auf gefüllte und überzüchtete Sorten. Sie bieten den Insekten keinen Nektar mehr! Noch kommen sie, die von uns geliebten Sommerboten, wenn wir die Gärten naturnah gestalten! |
| Hinweis Der Zitronenfalter ist zum Insekt des Jahres 2002 gewählt worden. Er ist zwar bei uns noch nicht vom Aussterben bedroht und häufig an Waldrändern zu beobachten, aber er ist seltener geworden. Der Zitronenfalter zählt zu den Schmetterlingen mit der höchsten Lebenserwartung: er wird etwa neun Monate alt. Der Falter fliegt von Juni bis zum Herbst und überwintert dann frei an einem Zweig hängend. Im Frühjahr legt das Weibchen seine Eier an den ersten Knospen von Faulbaum und Kreuzdorn (Futterpflanzen). Die kleinen Räupchen schlüpfen im Juni und verpuppen sich nach vier Wochen. Im Juli schlüpften dann die fertigen Zitronenfalter. |
| (siehe auch: Vielfalt Natur -> Schmetterlinge) |