| Gartenfreunde, wenn Sie immer
noch Torf verwenden, dann denken Sie bitte an die Nachteile: |
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Reiner Torf enthält keine Pflanzennährstoffe
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Torf ist kein Mittel zur Verbesserung der
Qualität des Bodens: bei schweren, lehmigen Böden bleibt das Material
lange unzersetzt erhalten; bei lockeren sandigen Böden fördert er die
Versauerung
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In unseren Gärten benötigen hauptsächlich
Azaleen und Rhododendren Torf. Besser ist, wir verzichten darauf und
pflanzen standortgerechte, heimische Sträucher!
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Torf kommt vor allem aus Norddeutschland und
zunehmend auch aus Osteuropa. Durch den langen Weg entstehen hohe
Transportkosten und somit auch "Umweltkosten".
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Torfabbau vernichtet jährlich große Moorflächen.
Mit ihnen verschwinden gleichzeitig auf Moore spezialisierte Tier- und
Pflanzenarten, wie z.B. Birkhuhn, Goldregenpfeifer, Moorfrosch,
Rosmarinheide, Sonnentau und Wollgras! Moore gehören zu unseren letzten
naturnahen Landschaften und sind wichtige ökologische Ausgleichsflächen!
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| Darum unsere Bitte an Sie!
Verwenden Sie möglichst keinen Torf. Machen Sie es besser! |
- Kompostieren sie ihre
Garten- und Küchenabfälle. Kompost ist ein nährstoffreicher und
wertvoller Dauerhumus.
- Verwenden Sie Rindenhumus.
Dieser biologisch aktive nährstoffhaltige Humus (ph 5,5 - 6,5) ist ein guter Ersatz für die fast immer mit Torf (!) hergestellten sogenannten
"Blumenerden".
- Gründüngungspflanzen (z.B.
Klee, Wicke, Ackerbohnen, Phacelia...) sind zur Bodenverbesserung hervorragend geeignet.
- Verbessern sie den Boden
durch abgelagerten (!) Mist.
- "Mulchen", also
das Abdecken der Erde mit organischem Material schützt den Boden vor Austrocknung und Abschwemmung. Mulchen fördert auch die Vermehrung der
Regenwürmer und Kleinstlebewesen. Diese lockern den Boden und bilden
besonders stabile Humusformen.
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Hinweis: Das
Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat 2011 eine sehr
empfehlenswerte Broschüre "Kompost nützen - Moore
schützen" herausgebracht. |
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Mehr dazu und
Link
hier. |