Umwelttipps

LBV Starnberg

 

Nisthilfen - selbst gebaut

 

Quartier für Fledermäuse

Bild aus: Fledermäuse - Flugkünstler der Nacht (Flyer von LBV/NABU)

Härtere Holzarten wie Tanne, Kiefer, Fichte, Eiche, Weißbuche, Erle, nicht Weide, Pappel oder Obstkisten...

Holzstärke mindestens 20 mm, besser etwas mehr,
Sägerauh, nicht gehobelt.

Kein imprägniertes Holz verwenden, auch nicht nachträglich imprägnieren. (Bestenfalls Außenwände ohne das Anflugbrett mit Leinöl streichen, Dach mit Dachpappe)

Innenseiten möglichst mit Rillen (2 m tief, 10 mm breit) versehen, sonst aufrauhen. Die Fledermäuse sollen sich daran aufhängen können.

Besser mit Schrauben als mit Nägeln arbeiten.

Fledermäuse sind äußerst empfindlich auf Zugluft. Daher dürfen keine Fugen entstehen, auch nicht im Laufe der Zeit.
Also alle Fugen mit Holzkitt oder Tischlerleim (Holzleim) verschließen.

Der Kasten ist unten offen, sodass der Kot herausfallen kann.

Aufhängen in mindestens 5 m Höhe, fest an Stamm (Alu-Nagel!) oder Hauswand über die Befestigungsstange befestigt. Nicht frei schwingend aufhängen.

Fledermäuse lieben Gesellschaft - also gleich mehrere Kästen zusammen aufhängen.
 
Sehr nützliches Buch: Tiere auf Wohnungssuche - Ratgeber für mehr Natur am Haus, Hrsg. Rudolf L. Schreiber (Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1993, ISBN 3-331-00-660-2; derzeit leider vergriffen, vielleicht im Modernen Antiquariat erhältlich.

H. Guckelsberger

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