| Umwelttipp |
LBV Starnberg |
| Hausgärten richtig düngen | |
Gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere, wenn Sie Chemie in ihren Gärten verwenden. Doch behandeln wir unseren Boden im Garten immer 100 % ökologisch? Einem Mammutuntersuchung durchgeführt von der renommierten Hauptversuchsanstalt für Landwirtschaft in Weihenstephan, bestätigt folgendes: 10.500 mal wurden Böden aus privaten Gärten in Oberbayern untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass rund zwei Drittel der Hausgärten überdüngt sind. Überdüngung aber führt zu einer Kette von Reaktionen und Schäden: |
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Die
ihm Übermaß vorhandenen Nährstoffe, Phosphat und Kali, reicheren sich
im Boden immer mehr an, während Nitrat im Laufe der Zeit ins Grundwasser
ausgewaschen wird. Die schädigenden Folgen sind mittlerweile bekannt. Verzichten
wir also auf Mineralstoffdünger in unserer Hausgärten. |
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Aber
auch Gärten, die ausschließlich mit Kompost behandelt werden, können
eine Überdüngung aufweisen. Für eine normale Bodenversorgung sollten im
Gemüsebeet nicht mehr als 2 - 3 Liter pro Quadratmeter, das sind 2 - 3 mm
Kompost jährlich, möglichst im Frühjahr, aufgebracht werden. |
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Im
Übrigen empfiehlt es sich, den Boden alle drei bis vier Jahre untersuchen
zu lassen (Kosten: etwa € 6,50). Aus den dabei ermittelten Bodenwerten
ergibt sich eine sozusagen maßgeschneiderte Düngeempfehlung, die ein ökologisch
richtiges Düngen gewährleistet. |
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| der Kompost-Berater des Landkreises München, Herr Thum, Telefon (089) 6221-2522 | ||
| der Gartenfachberater beim Landratsamt Starnberg, Herr Ehrhardt , Telefon (08151) 148-372 | ||
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Sehr empfehlenswert ist auch die Broschüre des Landesamtes für Umwelt (LfU): Kompost nutzen - Moore schützen. Mehr dazu und Link hier. |
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