| Starnberger See |
LBV Starnberg |
| 2. Februar: Ramsar- Tag der Feuchtgebiete internationaler Bedeutung | |
| Der LBV lädt ein zur Wasservogelbeobachtung mit Ferngläsern und Spektiven (sehr leistungsfähigen optischen Geräten) am Starnberger See am Ufer des Lenné-Parks in Feldafing im Bereich der Roseninsel zwischen 11 Uhr und 14 Uhr. | ||
| Die Beobachtungen erläutern Horst Guckelsberger (LBV) gemeinsam mit Franz Wimmer, Ramsar-Gebietsbetreuung für den Starnberger See und weitere Feldornithologen. | ||
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Bei dieser Gelegenheit erinnert der LBV an die
Ramsar-Konvention und die internationale, hierzulande aber oft
unterschätzte Bedeutung des Starnberger Sees als Rast- und
Überwinterungsgebiet von über 20.000 Wasservögeln. Diese
kommen aus dem Baltikum, Skandinavien, sogar von weit jenseits
des Urals, um hier ihre Energiereserven aufzufüllen. Am 2. Februar jährt sich der Tag, an dem 1971 das "Ramsar-Abkommen" zum weltweiten Schutz von Feuchtgebieten in der Stadt Ramsar im Nord-Iran unterzeichnet wurde. Die großen bayerischen Voralpenseen - Starnberger See, Ammersee und Chiemsee - und, wenn man ihn für Bayern mit vereinnahmen will - , der Bodensee sind solche herausragende Gebiete. Sie sind von internationaler Bedeutung für den Zug der Wasservögel über Länder, ja Kontinente hinweg. |
Die Ramsar-Konvention war Starthilfe und
Impulsgeber für den Schutz von Wasservögeln und damit von
Feuchtgebieten - Seen, Flüssen, Mooren, Oasen - in Deutschland.
Gemeldet wurden in Deutschland bisher 33 derartige
Ramsar-Gebiete, zuletzt 2008 grenzübergreifende Gebiete in
Deutschland und Frankreich am Oberrhein.
Weltweit haben sich (Stand August
2008) 158 Vertragsstaaten mit 1.828 Feuchtgebieten der
Konvention angeschlossen und eine Fläche von fast 170 Millionen
Hektar gemeldet. Das ist weit mehr als die Fläche von
Deutschland, Frankreich, Benelux, Spanien und Portugal
zusammengenommen. Eines der jüngsten und größten gemeldeten
Ramsar-Gebiete ist übrigens der Tschad-See Nigerias. Der Schutz
der lebenswichtigen Ressource Trinkwasser rückt dabei immer mehr
in den Vordergrund der Schutzbegründungen. |
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