| Starnberger See - ein Hauptarbeitsgebiet |
LBV Starnberg |
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Der Starnberger See
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| Starnberger See mit Wettersteingebirge |
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Foto: H. Guckelsberger |
Wegen seiner überragenden
Bedeutung als "Trittsteinbiotop" im interkontinentalen Vogelzug hat der Starnberger See den Status eines Ramsar-Gebietes
(1976) und den eines Europäischen Schutzgebietes (SPA) nach der
EU-Vogelschutzrichtlinie (2000); er wurde darüber hinaus 2004 als FFH-Gebiet
ausgewiesen. So findet sich hier der weltweit einzige Standort des
endemischen
Bodensee-Vergissmeinnichts außerhalb des Bodensee-Raums. |
| Gründe für diese überragende Bedeutung sind u. a. | |
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| Der Gewässerentwicklungsplan für den Starnberger See und seine Umsetzung | |
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Der
Gewässerentwicklungsplan 2005 (GEP) für den Starnberger See wurde am 4. Mai
2005 vorgestellt. Durch ihn werden die Verantwortlichen, insbesondere aber die
Seeanlieger und deren politischen Gemeinden aufgefordert, "in ● gemeinsamem Handeln unter kommunaler Führung ● die ökologische Qualität des Sees - durch nachhaltigen Schutz von Fauna und Flora sowie durch - Renaturierung der Ufer und der Zuflüsse zu sichern und dabei ● die Nutzerinteressen zu lenken und die Bedingungen für mehrtägige Erholung zu verbessern ● im Einklang von Natur, Kultur, Erholung und Wirtschaft." H.G. |
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| Mehr dazu: Statement des LBV zum GEP; | GEP- Arbeitsplan LBV |
| Presse zur Vorstellung des GEP: SZ-STA vom 6.5.2005 |
Vorstellung des GEP beim "BUZENTAUR": "See nicht sich selbst überlassen" |
| zu Bürgerinformation: "Neue Ufer braucht der See" | |
| ausführlicher siehe: Geographie-Politik-Naturschutz-Gebietsbetreuung | |
| Wasservögel am Starnberger See | ||||
| Ganzjährig am See und Brutvögel | ||||
| Höckerschwan | Graugans | Kanadagans | Gänsesäger | Land- und Seebote 1890 |
| Stockente | Kolbenente | Eiderente | ||
| Blessralle | Lachmöwe | Haubentaucher | ||
| Brutvogel, nur im Sommer am See | ||||
| Flussseeschwalbe | ||||
| Vorwiegend Wintergäste in großer Anzahl: | ||||
| Herbstansammlung bei der Roseninsel | ||||
| Reiherente | Tafelente | Schellente | Pfeifente | Krickente |
| Schnatterente | Kolbenente | |||
| Regelmäßige Wintergäste in kleiner Anzahl (seltene und bedrohte Arten) | ||||
| Sterntaucher | Prachttaucher | Eistaucher | ||
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Schwarzhalstaucher |
Rothalstaucher | Zwergtaucher | ||
| Zwergmöwe | Mittelmeermöwe | Rohrdommel | ||
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Einzel-Individuen,
Gefangenschaftsflüchtlinge, Irrgäste, Hybriden, "Exoten": z. Zt. vereinzelt oder nur gelegentlich anwesend |
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| "Exoten": Schwanengans, |
Flamingos Weisswangengans |
Hybrid Zwerggans-Zwergkanadagans | Behinderung bei Wasservögeln | |
| Rostgans, Nilgans und andere | zur SZ-Serie "Wasservögel" | |||
| zu: Neue Karte (groß) nach dem Gewässerentwicklungsplan 2005 |
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Ruhezone
Nordbucht nördlich der Linie Jachthafen - Possenhofen - Dampfersteg Leoni Ruhezone
Roseninsel und Gestade von
Feldafing (Bucht!) bis etwa Garatshausen Ruhezone Karpfenwinkel und Horn Gestzlich "Geschützter Landschaftsbestandteil" |
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Winterliche Ruhezonen
für Wasservögel nach den Vereinbarungen von 1997 (alte Karte): |
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Ruhezone
Nordbucht nördlich der Linie Jachthafen - Possenhofen - Dampfersteg Leoni Ruhezone Roseninsel und Gestade von Feldafing Ruhezone Karpfenwinkel und Horn Ruhezone Südbucht Geschützter Landschaftsbestandteil
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Ruhezonen für Wasservögel: Vereinbarungen von 1997 |
| Starnberger See, Ammersee und Chiemsee sind als Winterquartier für Wat- und Wasservögel, sowie als Rast- und Mauserplatz im Vogelzuggeschehen von herausragender Bedeutung. Durch Nutzungen verschiedener Art werden die Vögel jedoch empfindlich gestört. Gegen Störungen (noch immer: Starkwind- oder Kite-Surfen, teilweise auch zu tief fahrende Heißluftballons (nach positiven Gesprächen kaum mehr aufgetreten!) sollen deshalb Ruhezonen für die Wasservögel durch freiwillige Vereinbarungen gesichert werden. Zur Ruhezonenkarte nach dem Gewässerentwicklungsplan (GEP), konkretisiert in den Ruhezonen und Rudervereinbarungen von 2007 (pdf). |
| Die o. g. winterlichen
Ruhezonen wurden nach den naturschutzfachlichen Erkenntnissen im
Zusammenhang mit dem Gewässerentwicklungsplan 2005 präziser gefasst, am
Ostufer so erweitert, wie dies bereits im Arten- und Biotopschutzprogramm
fachlich begründet worden war. Hinzu kommt die Benennung von Schutzgebieten,
die ganzjährigen Schutzes (für Röhricht, Fischkinderstube, Brut- und
Mausergebiete für Vögel) bedürfen. Die entsprechenden Karten werden wir hier
nachtragen. Der LBV hegt die Hoffnung, dass die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen - ggf. geringfügig modifiziert - übernommen werden. |
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Regelmäßige internationale Wasservogelzählung |
| Auch am Starnberger See werden von Feldornithologen, also kenntnisreichen, mit Fernglas und Spektiv ausgerüsteten Wasservogelbeobachtern, jeweils zur Monatsmitte die Wasservögel gezählt. (Zeitungsbericht: "Mit dem Wasservogelzähler unterwegs" am Ammersee). Diese Zählungen, für die sich nahezu weltweit freiwillige Helfer zusammengefunden haben, werden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten gesammelt, national ausgewertet und zur zentralen Auswertung an die internationale Zentrale in England weitergemeldet. die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlagen für politische Entscheidungen zum Schutz der Wasservögel, insbesondere der ziehenden Arten. |
| zur Startseite | |
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zu: Zehn Jahre Freiwillige Vereinbarungen - eine Zwischenbilanz |
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| Gänse - Jagd oder Reduktion? (Rechtslage) | |
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"Paradies für Ruhesuchende" (Münchner Merkur 10./11.11.2012) |