Starnberger See
"Exotische" Wasservögel
Schwanengans (Höckergans)
 Anser cygniodes
 

Foto: H. Guckelsberger

Die "Schwanengans" tritt in Europa als Gefangenschaftsflüchtling in kleinen Kolonien auf - so auch am Ammersee-Südufer. Leicht erkennbar ist sie an dem kleinen Schnabelhöcker, der an den des Höckerschwans erinnert, sowie - weithin sichtbar und leicht zu erkennen - an dem breiten, dunkelbraunen Nackenstreifen auf hellem Hals. Von den weltweit 156 Entenarten - zu ihnen zählen Gänse, Schwäne, Enten und Säger - wurden die Graugans zum Stammvater der Hausgänse, die Stockente zum Stammvater der Hausenten, die Moschusente zur Stammart der Türkenente und die Schwanengans zur Stammart der Höckergänse (nach Bezzel).
Lt. Rutschke wurde sie vor etwa 3.000 Jahren in China als Haustier gehalten und ist damit eine von vier Entenvogelarten, die domestiziert wurden. Der Höcker ist dabei im Laufe der Domestikation durch die Hand des Züchters entstanden - daher auch der Name Höckergans. Am Starnberger See treffen Sie (bisher) nicht auf die Schwanen- oder Höckergans. Dagegen ist sie am Ammersee seit längerem in einer kleinen Kolonie angesiedelt und im Hafenbecken von Dießen oft leicht zu beobachten.
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H. G.

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zu: Schwanengans mit gut sichtbarem Rückenstreif