| Starnberger See |
| Wasservögel |
| Die Reiherente | |
| Aythya fuligula | |
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Foto: Lachmann |
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Reiherente männlich, im Prachtkleid |
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| Kleine Tauchente mit charakteristischem, Namen gebenden Federschopf, gelbem Auge und, im Prachtkleid des Männchens, mit leuchtend weißen Flanken und schwarzem Rücken. Im Flug ist ein breites weißes Flügelband und weißer Bauch zu sehen. | Während am Starnberger See im Sommer nur einige wenige - derzeit etwa 10 bis 20 - Paare brüten, finden sich zwischen September und März bis zu 3.000 Reiherenten ein, oft in Gesellschaft mit ähnlich vielen Tafelenten, und dann sehr viel häufiger als z. B. die Stockente. |
| Weibliche Reiherente ist, ähnlich dem Erpel im Ruhekleid, mit dunkelbraunem Rücken und graubraunen Flanken viel unauffälliger. Ihr Federschopf ist, wenn überhaupt erkennbar, sehr kurz und schwach ausgeprägt. | Gute Beobachtungsmöglichkeit: z. B. Bucht an der Roseninsel. |
| Als Hauptnahrung werden Weichtiere und vor allem Dreikantmuscheln heraufgetaucht - sie ist vermutlich der Hauptvertilger dieser in den 1960er Jahren eingeschleppten Muschelart. Da sie tiefer tauchen kann als die Tafelente - bis zu 14 m tief - , kann sie diese Nahrungsquelle noch nutzen, wenn die weniger tiefen Flachwasserzonen bereits leer gefressen sind. |
H.G. |
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zu : Häufigster Wintergast (SZ vom 26.10.2005) |