Starnberger See  
Kanadagans

Branta canadensis

Photo: LBV-Archiv

Die Kanadagans, leicht erkennbar am schwarzen Hals mit der weißen Binde, die von der Kehle bis hinter die Augen reicht. Sie ist etwas größer als die Graugans. Am Starnberger See ist sie die weitaus häufigste Gans, während der Ammersee mehr Graugänse beherbergt.
Ursprüngliche Brutheimat ist Nordamerika, nach Europa (England!) wurde sie teils eingeführt, teils ist sie als Parkvogel verwildert, seit den 1970er Jahren regelmäßiger Brutvogel auch im Großraum München, auch an der Würm. Weit weniger scheu als Graugans ist die Kanadagans bei uns fast halbzahm und kann auch außerhalb der "Parks" angetroffen werden.
Bevorzugte Nahrung sind (Süß-)Gräser, Klee, junge Saat, gelegentlich auch Pflanzen des Seichtwassers.
Die Verbreitung und der regionale Austausch der Kanadagans wird ebenfalls von der Forschungsgruppe aus Rostock (Dr. S. Homma, O. Geiter) untersucht. Dazu werden auch Kanadagänse beringt.

H. Guckelsberger

 

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