Starnberger See

LBV Starnberg

Der "Wal" im Starnberger See...

aus SZ_STA vom 1.7.2009

Wir danken dem Verlag des Münchner Merkur und des Kreisboten für die Gestattung, relevante Artikel in Auswahl auch hier zugänglich machen zu können.

Entsprechende Artikel samt Fotos in der Süddeutschen Zeitung und ihren Regionalausgaben können, selbst wenn die Artikel inhaltlich teilweise oder zum großen Teil auf Beiträgen und Informationen des LBV beruhen, wegen der geforderten viel zu hohen Lizenzkosten zu unserem Bedauern hier nicht zugänglich gemacht werden.

Foto: Ballonfahrten Härter in: SZ-STA v. 1.7.2009

Dieses Foto, aufgenommen aus einem Heißluftballon, zeigt in der Flachwasserzone der Roseninsel einen "Wal". Sein "Auge" - wenn man so will - ist eine Untiefe, die bei mittlerem und niederem Wasserstand etwas über die Wasseroberfläche ragt. Dieser Stein ist ein Rastplatz für Kormorane, die man dort relativ leicht beobachten kann.

Nicht zuletzt birgt hier der Seegrund wichtige Zeugnisse früher Besiedelung und ist bedeutsames Gebiet für die Unterwasser-Archäologie. Deshalb wird hier auch eine Schutzzone für archäologische Unterwasser-Denkmäler erwogen, die ein Ankerverbot zum Schutz dieser Denkmäler (z. B. Pfahlreihen ehemaliger Stege) erwarten lassen.

Diese Flachwasserzone am Rande des Lenné-Parks ist nicht nur Nahrungs- und Ruhegebiet für Tauchenten - insbesondere von September bis März -, und Haubentaucher, es ist auch Fischschonstätte mit temporärem Befahrungsverbot (siehe gelbe Tonnen der Berufsfischer).

Geologisch gesehen ist der "Wal" Teil einer nunmehr versunkenen Seitenmoräne des würmeiszeitlichen Gletschers, der das Starnberger See-Becken ausgehobelt hat.

H.G.

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