| LBV Arbeitsgebiet Starnberger See | |
| Internationale Wasservogelzählung | |
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Photo: Susanne Hoffmann |
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International koordiniert werden die Wasservögel
an den großen Seen wie Ammersee (Bild) und Starnberger See, aber auch an den
Lech-Stauseen und an den kleineren Seen wie Pilsensee und Wörthsee gezählt. Die Zählung finden zumindest in den Monaten September mit April jeweils zur Monatsmitte statt, die Ergebnisse werden zentral ausgewertet. |
Seit Mitte der 1960er Jahre ehrenamtlich durchgeführt, führten die Zählungen zu Erkenntnissen vom erschreckenden weltweiten Rückgang der Feuchtgebiete: Seien es "Trittsteine" im internationalen Zug der Wasservögel, seien es Brut- und Mausergebiete, seien es Nahrungsgebiet, seien es Rast- oder Überwinterungsgebiete. Die Zählergebnisse waren mit Auslöser z. B. für das Ramsar-Abkommen. |
| Dadurch kann ein Überblick gewonnen werden über die Gesamtzahlen und ihre Veränderungen im Laufe des Winterhalbjahres, über die Artenzusammensetzung und Zugbewegungen, aber auch über Veränderungen im Lauf der Jahre - und das im internationalen Rahmen. Die Zählungen lieferten und liefern - hier bezogen auf Europa - wertvolle Aufschlüsse über den Zustand der Öko-Systeme "Seen" zwischen der Eismeerküste und Nordafrika. |
Horst Guckelsberger NB: Wenn Sie sich an den regelmäßigen Wasservogelzählungen beteiligen wollen, sind Sie herzlich willkommen: Sie beteiligen sich an einem wichtigen Projekt des internationalen Vogel- und Naturschutzes! Nützlich wäre es, wenn Sie die nötige Artenkenntnis schon mitbrächten - aber auch diese ist erlernbar! Melden Sie sich im Büro des LBV Starnberg oder bei der "Gebietsbetreuung Starnberger See und Umgebung". |
| zu: Wasservogelzahlen im Jahresverlauf | |