Starnberger See und Ammersee: Beispiel  
 Winter-Saison: Verlauf von Wasservogelzahlen ab Mai
mit Jahreshoch im Winter

Grafik: Daten mit freundlicher Genehmigung von Dr. J. Strehlow

Die Grafik zeigt deutlich, dass im Winterhalbjahr am Ammersee etwa 15-mal so viele Wasservögel anzutreffen sind wie im Sommerhalbjahr. Damit wird die Bedeutung unserer großen Seen im Winter als Rast- und Aufenthaltsgebiet erkennbar. Am Starnberger See zeigen die Zahlen ein ähnlich deutlich ausgeprägtes Winter-Hoch.

Die Zahlen stammen aus den seit Mitte der 1960-er Jahren durchgeführten  regelmäßigen Wasservogelzählungen. Den exzellenten Vogelkennern gebührt besonderer Dank für ihr ehrenamtliches Engagement im Dienste der ornithologischen Wissenschaft und des Vogelschutzes.

Aufsummiert erscheinen hier die Zahlen der See- und Lappentaucher, der Kormorane wie vor allem die der Enten (überwiegend Reiherente, Tafelente, Stockente, Kolbenente), Bleßrallen und Gänse (ohne Möwen).

Der LBV bemüht sich, die Störungen durch Wasservogeljagd, Sport- und Freizeitbetrieb, welche diese sehr große Zahl von Wasservögeln aus dünn besiedelten Brutgebieten Nord- und Osteuropas beeinträchtigen, zu minimieren.

H. Guckelsberger

  Wir danken dem hochverdienten Koordinator der Wasservogelzählungen am Ammersee, Dr. Johannes Strehlow für die Überlassung der Daten zur Veröffentlichung im web. H.G.
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