| Starnberger See - ein Hauptarbeitsgebiet des LBV |
| Zur öffentlichen Vorstellung des Gewässerentwicklungsplanes für den Starnberger See |
| Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing am 4. Mai 2005 | |
| Statement des LBV Starnberg zur Vorstellung des GEP | |
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Foto: Dr. Manfred Reinhardt |
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enge Verflechtung von wirtschaftlicher Nutzung,
kunstsinniger Naturgestaltung und wertvollem Lebensraum
für die Natur lässt sich auf diesem Luftbild von Dr. M.
Reinhardt beispielhaft erkennen: Golfplatz und Strandbad Feldafing, Park des bedeutenden Gartenbaukünstlers Lenné, Bucht bei der Roseninsel als wertvoller Lebensraum für Wasservögel, Röhricht und Fische, die "Roseninsel" Wörth mit Rosengarten und "Casino im pompejanischen Stil", das Freiwasser des Sees mit wertvollem Fischbestand, die naturnahen Wellenschlagufer des Ostufers und die bäuerlich geprägte Kulturlandschaft am Münsinger Höhenrücken. H.G. |
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| Der LBV
Starnberg hatte 1998 beim damaligen Umweltminister Dr. Goppel
einen Gewässerentwicklungsplan für den Starnberger See beantragt
und zugesagt bekommen. An der Ausarbeitung des zugehörigen Naturschutzfachplanes hat der LBV über die Jahre hinweg aktiv mitgearbeitet. |
Einen wichtigen Schritt zur Bewahrung dieses bayerischen Naturerbes sieht der LBV in einer räumlichen und saisonalen Trennung von Nutzung und Schutz, in einer “Zonierung”: Ganzjährige Schutzgebiete und winterliche Schutzzonen einerseits, vernünftig-maßvoll ausgebaute Möglichkeiten für Freizeit und Erholung andererseits. |
| Der LBV
hofft, mit dem Gewässerentwicklungsplan ein fachlich tragfähiges
Instrument zu haben, mit dem - die vielfältigen Nutzungsansprüche an den See - mit den ökologischen Erfordernissen und - dem notwendigen Schutz für
dieses international bedeutsame Vogelschutzgebiet |
Der LBV setzt dabei auf die bereits bewährte Verantwortungsbereitschaft von Berufsfischern, Seglern, Ruderern und Werftbesitzern, durch freiwillige Vereinbarungen notwendigen Schutz im Winterhalbjahr zu gewährleisten und so staatliches hoheitliches Handeln - also Verordnungen - auf ein notwendiges Minimum zu beschränken, ohne dass der Staat deshalb aus seinen gesetzlichen Verpflichtungen und seiner Verantwortung entlassen würde. Wir sind uns sicher, dass sich der Kreis der Verantwortungsbereiten erweitern wird. |
| Ein intakter See bedeutet wirtschaftlich einen weit über die Region hinaus wirksamen “weichen” Standortvorteil. Internationale Abkommen wie die “Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung”, die Vogelschutzrichtlinie wie auch die FFH-Richtlinie der EU verpflichten zugleich zu Bewahrung und angemessenen Schutz, vor allem als hochbedeutendes Winterrastgebiet für Wasservögel. | Im nunmehr beginnenden Prozess zur Umsetzung des Gewässerentwicklungsplanes wird der LBV Starnberg, zusammen mit der “LBV-Gebietsbetreuung Starnberger See und Umgebung”, Annette Saitner, weiterhin durch Aufklärung - Führungen, Vorträge, Ausstellungen - sowie weitere feldornithologische Erhebungen und praktische Naturschutzarbeit am See das Seine dazu beizutragen. Die Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. |
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Horst Guckelsberger |
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| zu "Ufergemeinden wollen 'Seeemeinschaft' gründen" (SZ_STA v. 6.5.2005) | zu Bürgerinfo: "Neue Ufer braucht der See" |
| zu Gewässerentwicklungsplan - LBV-Arbeitsplan | zu "Weißes Nashorn vom See" - zur GEP-Vorstellung in Berg |
| zu GEP - "Zonierung als Chance für Mensch und Natur" (pdf) | |
| zu Aktuelles 2006 | |
| zu Aktuelles 2005 |
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