| aus Rundbrief 2011/1 |
LBV Starnberg |
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Storchenhorst auf dem Stadel des Angermeier-Ring-Hofes im Ampermoos |
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Gelegentlich kann man im Ampermoos Weißstörche
beobachten. So hatte auch die Familie Ring auf den Mähwiesen bei
ihrem "Angermeier-Hofe" bei Arzla Störche bei der Nahrungssuche
gesehen. Im nahen Kloster St. Ottilien haben neuerdings Störche
erfolgreich gebrütet, weiter südlich, im Ammermoos, sind mehrere
Horste regelmäßig besetzt.
Der LBV Starnberg hatte schon Mitte der 1990er Jahre einen Horst auf den Kamin der Alten Brauerei Stegen gesetzt, doch zu einer dauerhaften Ansiedlung kam es nicht. Später bauten wir auf dem Sporthallen-Kamin der jetzigen Montessori-Schule in Inning einen Horst, die zunächst erfolgreiche Brut fiel jedoch einem Frühsommergewitter zum Opfer. Immer schon hatten wir die Autobahn A96 als einen der Hinderungsgründe für erfolgreiche Ansiedlung in Inning vermutet, trennt diese doch die bisherigen Horststandorte von den Nahrungswiesen. Rosa Kugler, die Gebietsbetreuerin für das Ampertal, regte Anfang 2010 an, auch im Ampermoos nach geeigneten Standorten für Nisthilfen für den Weißstorch zu suchen und die Eignung des Gebiets zu prüfen. |
Harald Trepte fand spontan Zustimmung bei drei
Inninger Landwirten, die ihre Stadel im Ampermoos zur Verfügung
stellen wollten - vielen Dank! Die Wahl fiel auf den Stadel der
Familie Ring. Nach dem Entwurf von Dipl.-Ing. Harald Trepte
baute die Inninger Firma rw holzbautechnik die Holz-/
Stahlkonstruktion. Zusammen mit den Schülern der Klasse 3b der
Grundschule wurde der Horst mit Eichenästen ausgestattet und,
mit einem Marderschutz versehen, Mitte Oktober auf das
Stadeldach gesetzt. Die Finanzierung übernahm die Regierung von
Oberbayern.
Im Ampermoos brüten unter anderem mit Kiebitz, Bekassine und Wiesenpieper weitere gefährdete Arten, deren Bruterfolg durch den Weißstorch auf keinen Fall geschmälert werden sollte. Diese Arten sind jedoch mehr auf magere Streuwiesen angewiesen, während der Weißstorch eher an Wirtschaftswiesen, die möglichst in mehreren Abschnitten gemäht werden, auf Nahrungssuche geht. Zudem schließt er sich - im Gegensatz zu den Wiesenbrütern - dem Menschen an. Warten wir also eigentlich ungeduldig, vernünftiger Weise aber doch mit Geduld, auf "unseren" Storch. |
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H. Guckelsberger |
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