| aus Rundbrief 2010/2 |
LBV Starnberg |
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LBV-Ehrennadel in Silber für besondere Verdienste |
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für Sieglinde Schober |
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Seit über 15 Jahren
gehört Sieglinde Schober zu den aktivsten Naturschützern in
unserer Kreisgruppe. Für ihr unermüdliches Engagement konnte ihr
auf der Jahreshauptversammlung 2010 die "Ehrennadel in
Silber", verliehen vom LBV-Landesvorstand, überreicht
werden. Geehrt wurde Sieglinde Schober, weil sie mit ihrer
Arbeit "in erheblichem Umfang die Ziele und die Arbeit des
Landesbundes fördert".
Sieglinde Schober hat sich seit den 1990er Jahren vor allem das ehemalige Pionierübungsgelände von Krailling vorgenommen. Sie wollte es nicht bei Debatten über Pflegemaßnahmen belassen - sie hat sich, zusammen mit Vera Brugsch, an die Arbeit gemacht, auch mit der Gartenschere. Was manchem als Arbeitsmittel verachtenswert erschien, hat sich hervorragend bewährt. In geduldiger Arbeit konnte sie damit den Aufwuchs an Weiden in den Trockenrasen dauerhaft zurückdrängen und so den Boden offen halten, ohne ihn und das Bodenleben zu beschädigen. Dabei konnten z. B. die Blauflügelige Ödlandschrecke, seltene Ameisenarten und die Schlingnatter trotz der Eingriffe überleben, ja sie wurden gefördert. Zugleich eignete sie sich eine sehr gute Orts- und Methodenkenntnis an. Zu ihren - und unseren! - besonderen Freuden gehört, dass sich dank ihrer unspektakulären, aber gezielten Pflege der Fransenenzian wie auch der Kreuzenzian (siehe Foto) - dieser in ganzen Teppichen - wieder stark ausgebreitet haben. Neben dieser Arbeit "unter der Woche" war sie regelmäßig auf den Arbeitseinsätzen im ganzen Landkreis dabei. Harmonie ist ihr wichtig, und zur Erholung führen sie Reisen in Vogelparadiese zwischen Sylt, dem Ammersee und Griechenland. Sie ist uns weiter eine unentbehrliche Kennerin und Hilfe. Der Kreisgruppenvorstand, der Geschäftsführer und die Aktiven freuen sich sehr über die öffentliche Anerkennung ihrer Arbeit. |
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Horst Guckelsberger, Sebastian Werner Foto: A. Saitner |
Kreuzenzian, eine der seltenen Arten, welche Sigi Schober durch bedachtsame, überlegte und dauerhaft eigenhändige Pflege im Kraillinger Pionierübungsgelände erhalten und gefördert hat. <Nachtrag für das web> |
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