aus Rundbrief 2010/2

LBV Starnberg

Schwarzpappel-Projekt beendet 

Mit einem Medien-Termin an der Salzach wurde das Projekt "Erfassung der autochthonen Schwarzpappel" der Bayerischen Staatsforstverwaltung abgeschlossen. Dieses Projekt geht nicht unwesentlich auf Bemühungen und Beiträge aus unserer Region zurück. Insbesondere beim Bayerischen Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP) in Teisendorf möchten wir uns für die jahrelange, sehr gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Einige junge Schwarzpappeln wurden dieses Frühjahr vom Straßenbauamt am Ammersee-Ufer entlang des Radweges von Herrsching nach Fischen gepflanzt. Diese wurden von Herrmann Breitenberger aus Breitbrunn zur Verfügung gestellt.  

Die Ergebnisse dieser ersten systematischen und flächigen Erfassung und Artbestimmung der autochthonen Schwarzpappel wurden unter dem Titel "Die bayerischen Schwarzpappelvorkommen" in Heft 64 der Reihe LWF Wissen der "Berichte der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft" (LWF) veröffentlicht.
Als Charakterbaumart der Auwälder und Flussniederungen, z. T. auch der Seeufer, zählt Populus nigra zu den gefährdeten einheimischen Laubbaumarten. Durch Nachzucht kann nun gebietstypisches Vermehrungsgut geliefert werden.  

   

Sebastian Werner

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