| aus Rundbrief 2010/2 |
LBV Starnberg |
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Kraniche im Ampermoos - |
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Susanne Hoffmann konnte kürzlich zwei Kraniche im Ampermoos filmen, und aus der Ammersee-Umgebung erreichen uns wiederholt Meldungen, dass Kraniche gesichtet wurden, mit Sicherheit (noch?) auf dem Durchzug. Wir freuen uns, dass wir mit der Ornithologin Dr. Miriam Hansbauer eine Kranich-Spezialistin in unseren Reihen haben, und so haben wir sie um ein Referat auf unserer Jahreshauptversammlung gebeten zu der Frage, die ganz so utopisch nicht zu sein scheint:
Foto: Pit Brützel, |
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| Kehrt der Kranich nach Bayern zurück? |
| Dieser Vogel brütete bis Ende des 19. Jahrhundert u. a. im Erdinger Moos, in den Filzen südlich von Rosenheim und im Murnauer Moos. Er verschwand mit den großen Entwässerungsmaßnahmen aus diesen Gebieten. Um den europaweiten Rückgang der Art zu stoppen, begannen vor etwa 30 Jahren Naturschützer in Norddeutschland mit Schutzmaßnahmen - vor allem durch die Renaturierung von Mooren. |
Eine ausführliche Darstellung finden
Sie in: Hansbauer, M. M.: Kehrt ein Urbayer zurück? – Bestandstrends des Kranichs (Grus grus in Bayern. Ornithologischer Anzeiger 49: 25-40 (2010) |
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| Inzwischen hat die Zahl der Brutpaare in Deutschland wieder deutlich zugenommen: es sind etwa 6.700. | Wer Kraniche in Bayern beobachtet, möge diese bitte melden per eMail an: Miriam.Hansbauer@t-online.de. | |
| Es wird geschätzt, dass sich im Herbst und Frühjahr auf dem Zugweg, der auch durch Ost- und Norddeutschland sowie durch Hessen führt, gut 200.000 Individuen bewegen. Seit einigen Jahren werden auch immer mehr Kraniche in Bayern beobachtet. Im März und November sind die größten Zugtrupps (bis zu 120 Ind.) zu beobachten. Auch Revierpaare werden immer häufiger gesichtet. In zwei Gebieten in der Oberpfalz gab es sogar seit 2006 insgesamt 6 Jungvögel. | Wertvoll sind dazu ggf. folgende Informationen: Name des Beobachters, Ort, Datum, Anzahl der Tiere, Alt- oder Jungvogel, Zugrichtung bei fliegenden Kranichen, Aufenthaltsort (Acker, Wiese, Weiher…). Von besonderem Interesse sind beringte Kraniche. Sie tragen an beiden Beinen je drei Farbringe, die zur Identifizierung des Landes (linkes Bein) und des Individuums (rechtes Bein) dienen. | |
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Miriam Hansbauer |
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