| aus Rundbrief 2010/2 |
LBV Starnberg |
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Jagdruhezonen an beiden Seen in Sicht - endlich! |
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Fast 20 Jahre lang hat sich der LBV
Starnberg sehr intensiv bemüht, die winterliche Wasservogeljagd
als einen der Hauptfaktoren der Störung im Ramsar-Gebiet
Starnberger See zu beenden. Schon 1996 war die Wasservogeljagd
in 60% der deutschen Ramsar-Gebiete vollständig, in weiteren 24%
teilweise beendet worden. Bayern machte u. a. mit dem
Starnberger See und dem Ammersee eine höchst unrühmliche
Ausnahme.
Nach langwierigem Ringen konnte die Regierung von Oberbayern im Sommer 2010 erreichen, dass wenigstens umfangreichere Zonen mit Jagdruhe in die Jagdpachtverträge aufgenommen wurden. Die Beteiligung von drei Staatsministerien - für Finanzen (als See-Verwalter und Einnehmer der Jagdpacht), für Landwirtschaft (Jagdrecht) und das Staatsministerium für Umwelt - machte es, zusammen mit dem Einfluss der Jägerlobby, sehr schwer, endlich diese ab Frühjahr 2011 gültige Regelung zu erreichen. |
Bisher war es nicht möglich, diese
Jagdruhezonen in Erfahrung zu bringen. Diese Jagdpachtverträge
gelten lt. Auskunft der Behörden als privatrechtliche Verträge,
die nur mit Zustimmung der Beteiligten öffentlich gemacht werden
dürfen. Der LBV Starnberg ist hingegen der Meinung, dass ein erhebliches öffentliches Interesse an den Jagdruhezonen und -zeiten besteht. Deshalb bestehen wir unter Berufung auf das Umweltinformationsrecht auf Offenlegung der nicht-personenbezogenen Daten und erwarten eine baldige positive Antwort. |
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Horst Guckelsberger |
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