| aus Rundbrief 2010/1 |
LBV Starnberg |
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Neues vom Biber |
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Nach derzeitigem Kenntnisstand siedeln an der Würm im Landkreis Starnberg inzwischen zwei Biber-Familien. Obwohl der Biber sich dort auch großer Beliebtheit erfreut, muss das Stockdorfer Vorkommen leider als problematisch und konfliktträchtig eingeschätzt werden. Aus Sicherheitsgründen musste bereits ein Damm in der Würm entfernt werden. Der "Lüßbach-Biber" in der Gemeinde Berg hat angefangen, die ersten landwirtschaftlich genutzten Flächen unter Wasser zu setzen und sich am Mais zu delektieren. Erfreulicherweise kümmern sich aber dort zwei sehr engagierte Naturschützer um die Vermeidung größerer Schäden. Am Pilsensee wurde ein Biber von einem Auto überfahren. Ein weiteres Verkehrsopfer gab es am Westufer des Ammersees. Im NSG Ampermoos haben wir einen Damm versetzt; dies erleichtert den dort tätigen Landwirten die Bewirtschaftung ihrer Flächen. |
Das Landratsamt Starnberg hat
unsere Anregungen aus dem letzten Rundschreiben aufgenommen und
zwischenzeitlich Zäunungsmaterial angeschafft, mit welchem
besonders schützenswerte Bäume gesichert werden können. Dazu hat
es ein Merkblatt für Grundeigner, "Biber-Baumschutzmaßnahmen"
erstellt.
Das Landesamt für Umwelt LfU hat ein neues Faltblatt „Das bayerische Bibermanagement" herausgegeben. Es kann unter www.lfu.bayern.de bestellt werden.Beide Merkblätter können Sie auch von unserer website www.lbv-starnberg.de als pdf-Datei bei "Umwelttipps" finden und herunterladen. |
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Sebastian Werner |
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