Service - aus Rundbrief 2009/2

LBV Starnberg

 Uferschwalben in Gilchinger Jais-Kiesgrube

In einer neu eröffneten Kiesgrube hatten sich schon 2008 Uferschwalben (Riparia riparia) Bruthöhlen in schmale Sandlinsen der Kiesgruben-Steilwände gegraben. Richard Riedl hatte keine Mühe, den Kiesgrubenbesitzer Gottfried Jais jun. und seine Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass während der sommerlichen Anwesenheit der Uferschwalben dieser Teil der Kiesgrube ungenutzt und ungestört blieb. Kiesabbau und natürliche Erosion im Winter störten nicht, weil die Uferschwalbe ohnedies frische Anrisse zum Graben neuer Bruthöhlen bevorzugt. Dies bestätigte sich 2009, eine kleine Kolonie hat sich dort vorerst etabliert. Übrigens hatte auch Gottfried Jais sen. schon seit Jahren immer wieder Uferschwalben in seinem Gelände beobachtet und Bruthänge geschont.

Leider sind in unserem Gebiet Sandlinsen in den eiszeitlichen Kiesablagerungen nicht sehr häufig, sodass die Zukunft der Uferschwalben-Brutkolonie auf natürliche Weise unsicher ist.

Horst Guckelsberger

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