| Service - aus LBV-Rundbrief 2009-1 |
LBV Starnberg |
| Rauchschwalben im Bahnhof Herrsching | |
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Das Heimrecht der Rauchschwalben, die im Bahnhof
Herrsching brüten, hängt langfristig entscheidend davon ab, ob
die Stadttauben, die das Innere des Bahnhofs stark verkoten,
dort dauerhaft ausgesperrt bleiben. Obwohl auch der Kot der
Schwalben als eine gewisse Belästigung empfunden wird, sind die
Schwalben gern gesehene Sommergäste. Ausgesperrt werden die Tauben nunmehr unter dem Dach durch ein lückenloses Textil-Netz mit einer Maschenweite von 5x5 cm. Wir hatten der Versicherung der Fachfirma Rentokil und der Erfahrung des Kioskpächters, Herrn Wenger vertraut und wurden nicht enttäuscht: Die Schwalben, auch die gerade flügge gewordenen, finden ihren Weg nach kurzer Eingewöhnung problemlos durch die Maschen. |
Ergänzend hatten wir, in der Lage sehr genau
abgestimmt - schließlich sollen sich die Kunstnester mit ihren
Kotbrettern nicht als Sitzplatz für Tauben eignen - z. T.
gemeinsam mit Herrn Dr. Rapp vom BN zusätzliche Nisthilfen
unterhalb des Netzes angebracht. Der LBV Starnberg führt alle Maßnahmen in Absprache mit dem Eigentümer, der Bahn-AG und der Gemeinde Herrsching, vertreten durch Frau GRin Mia Schmidt durch. Nur so kann diese kleine Kolonie längerfristig erhalten bleiben. Umgekehrt wäre jedes eigenmächtige Handeln nicht nur gesetzeswidrig, sondern vor allem auch kontraproduktiv. Besonders danken wir Herrn Wenger vom Obst- und Weinladen im Bahnhof, der sich umsichtig und tatkräftig für seine Hausgenossen, die Rauchschwalben, einsetzt. |
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Sebastian Werner |
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