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LBV Starnberg

 

Vogel des Jahres 2011

 
 Hrsg.: NABU und LBV

Der Gartenrotschwanz - Vogel des Jahres 2011

DIN A4-Broschüre 2011, 36 S., 2,20 Euro beim LBV-shop in Hilpoltstein: www.lbv-shop.de 
 Wurde der Gartenrotschwanz noch 1937 als "ein in ganz Deutschland häufiger Brutvogel" bezeichnet, ist er mittlerweile in vielen Gebieten sehr selten geworden, er ist aus vielen Dörfern und Kleinstädten verschwunden. Seine bevorzugten Lebensräume, die stets von lichtem Baumwuchs geprägt sind, waren vielfältig und weit verbreitet. Mit der immer intensiveren Nutzung der ehemalig kleinbäuerlich strukturierten Kulturlandschaft  wie mit den Veränderungen der Savannen West- und Zentralafrikas - Insektenschwund in langen Trockenperioden in der Sahelzone - verschwindet die Nahrungsgrundlage dieses Zugvogels.

Wenigstens lokal lässt sich mit relativ geringem persönlichen Aufwand - auch durch Hobbygärtner, Kleingartenbesitzer, Land- und Forstwirte - einiges für den Gartenrotschwanz erreichen: Vielfalt ist gefragt.
Optimal sind Streuobstwiesen mit Hochstamm-Obstbäumen und unterschiedlich hohen Vegetationsstrukturen (unterschiedliche Mahd, auch vegetationsfreie Stellen), die nicht gespritzt werden, aber auch alte (heimische) Einzelbäume und lichte Wälder, Trockenmauern, Feldgehölze, Weinberge, ja selbst spät gemähte Ackerrandstreifen. Mit Sitzwarten und - wenn schon die natürlichen Höhlen in alten Bäumen fehlen - speziellen Nisthilfen, vor allem aber auch mit einem reichen Nahrungsangebot an Insekten, gefördert durch artenreiche Vegetation mit blühenden Pflanzen, kann dem Gartenrotschwanz geholfen werden.
Näheres entnehmen Sie bitte der Broschüre.

in Anlehnung an die Broschüre: H. Guckelsberger

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