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LBV Starnberg |
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Invasive Neophyten |
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| bba - Biologisches Bundesamt Braunschweig | |
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Die Beifus-Ambrosie |
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Ambrosia artemisiifolia |
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| Informationsblatt der BBA, kostenlos (beim LBV STA erhältlich) | |
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Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia)
ist einer der "invasiven", also sich massiv ausbreitenden Neophyten, die in
Mitteleuropa
zu einem ernst zu nehmenden gesundheitlichen Problem zu werden droht: Ihre
Pollen sind besonders stark allergie-auslösend. Zudem entwickelt ein
besonders hoher Anteil der Ambrosia-Allergiker Asthma. Sie verursacht
aber auch Probleme in landwirtschaftlichen Kulturen. Die Beifuß-Ambrosie stammt aus Nordamerika, kann bis zu 2 Meter hoch werden (meist nur 1 m) und blüht zwischen August bis Oktober; jede Pflanze kann bis zu 60.000 Samen ausbilden, die mehrere Jahrzehnte lang keimfähig bleiben. Sie gedeiht bevorzugt auf gestörten offenen Böden, in Neubaugebieten, an Straßenrändern, auf Schutthalden, bei Kiesgruben. In Gärten findet man sie vor allem unter Vogelfutterplätzen, weil Vogelfutter mit ihren Samen verunreinigt sein kann.
Verwechselt werden kann dieser in seiner Blüte unscheinbare
Pflanzen-"Neubürger" mit dem (heimischen) Gemeinen Beifuß (Artemisia
vulgaris) mit der Wilden Möhre (Daucus carota) und Gänsefuß-Arten. Nähere Hinweise auch zur Bekämpfung bei Befall und zur Entsorgung entnehmen Sie bitte dem o.g. Merkblatt der Biologischen Bundesanstalt. Dort finden Sie auch Links zu aktuellen websites dazu |
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H. Guckelsberger |
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