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Ufer des Starnberger Sees

SZ-STA vom 19.11.2004


Starnberg Die Kreisgruppe im Landesbund für Vogelschutz (LBV) darf hoffen, 2005 wieder Regierungszuschüsse für Pflegearbeiten am Ostufer des Starnberger Sees zu erhalten. "Nächstes Jahr wird es deutlich besser", sagte Roland Weid von der höheren Naturschutzbehörde an der Regierung von Oberbayern dem LBV beim jüngsten Seengespräch im Starnberger Landratsamt.

Horst Guckelsberger und Sebstian Werner von der Kreisgruppe hatten zuvor heftige Kritik an der Streichung der Landschaftspflegemittel geübt: Um den letzten Bestand des vom Aussterben bedrohten Bodensee-Vergissmeinnichts zu schützen, musste der LBV die Pflegearbeiten mit Unterstützung von Starnberger Gymnasiasten auf eigene Rechnung durchführen.


Selbst die Entsorgung der eingesammelten Abfälle habe man privat übernommen, ärgerte sich Werner. Guckelsberger verwies darauf, dass die Kreisgruppe heuer mit einem Defizit von 10.000 Euro rechnen müsse, das zu Lasten der immer knapper werdenden Rücklagen gehe.
Walter Schramm vom Wasserwirtschaftsamt und Landschaftsarchitektin Barbara Jerney verwiesen auf die Bedeutung der LBV -Arbeit für den Erhalt des Bodensee - Vergissmeinnichts, dem bei Allmannshausen ein eigenes Naturschutzgebiet eingeräumt wurde. Aufgrund der Trockenheit war der Bestand im Jahr 2003 dramatisch zurückgegangen, heuer hat er sich jedoch wieder deutlich erholt.                   arm

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