Service-Pressespiegel
Krötenwanderung - Krötenrettung

Starnberger Merkur vom 18.3.2005

Frosch-Warnung, von Kindern gemalt: Sebastian Werner vom LBV übernimmt heuer den Krötenschutz in Krailling. Um den Amphibien den weg zu garantieren, macht er sich nachts auf die Suche nach ihnen.

Krailling (mba) - Die steigenden Temperaturen locken Kröten und Frösche aus ihren Erdlöchern. Wenn der Schnee geschmolzen ist, werden die Kröten ihre alljährlichen Wanderungen in die Laichgewässer antreten - oft über viel befahrene Straßen. In Krailling übernimmt Sebastian Werner vom Landesbund für Vogelschutz die Sicherung der Wanderrouten und verwendet ein neu es Konzept zum Schutz der Kröten. "Die Wanderwege ändern sich ständig", sagt Werner. Statt dem bisher üblichen Zaun an der Pentenrieder Straße wird er Zäune spontan dort aufstellen, wo sie benötigt werden. Um herauszufinden, wo das genau ist, wird Werner mit Taschenlampe bewaffnet nachts auf die Suche nach den Kröten gehen. Der Naturschützer erwartet heuer chaotische Verhältnisse bei den Laichwanderungen. "Die Kröten sind durch den langen Winter sehr spät dran", sagt er.
Anmerkung: Natürlich suchen wir weitere Helfer für die Rettung der Amphibien, nicht nur in Krailling, auch in Gilching und Weßling-Wörthsee.  
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