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Füttern von Gartenvögeln beenden

Hohe Schneelage und große Kälte haben im Spätwinter/Frühjahr 2005 bis Mitte März angedauert:

Starnberger Merkur, 18.3.2005

Foto: isa

Der Frühling hält Einzug, und mit ihm kommen auch die Zugvögel aus ihren Winterquartieren zurück. Bachstelzen, die am Nil überwinterten, Feldlerchen, Rohrammern und Stare, die die kalte Jahreszeit im Mittelmeerraum verbracht haben, wurden schon gesichtet. Jetzt balzen die gefiederten Freunde wieder und es werden Nester gebaut. Nun könnten auch Nistkästen aufgehängt werden. Zuvor sollten “gebrauchte" Kästen mit heißem Wasser gereinigt werden, um sie von Parasiten zu befreien, rät der Vorsitzende vom .Landesbund für Vogelschutz (LBV), Horst Guckelsberger. Mit der Schneeschmelze müsse die Fütterung beendet und Reste von Nahrung aus den Vogelhäuschen entfernt werden. Übrig gebliebenes Vogelfutter könne nur begrenzt aufbewahrt werden. Fettfutter mit Haferflocken solle man entsorgen, da es schnell ranzig werde. Samen und Körner dürften sich dagegen eher halten. Besser als jede Zufütterung sei aber, das Laub, das noch viele kleine Insekten enthält, im Herbst liegen zu lassen oder unter die Hecke zu kehren. So hätten die Vögel bis lange in den Winter hinein etwas zu fressen. “Im übrigen ist ein naturnaher Garten durch nichts zu ersetzen”, sagt Guckelsberger. Mehr Information erteilt der Landesbund für Vogelschutz (LBV), Kreisgruppe Starnberg, Tel. (08143) 88 08 Text/Foto: isa

siehe auch Umwelttipp: "Vogelfüttern jetzt beenden"

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