| Service - Pressespiegel |
| Mittel-Kürzungen für die Landschaftspflege und Sohlschwelle für das Ampermoos |
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Starnberger Merkur vom 18./19.9.2004 |
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Stegen/Gilching, (ph) Zum traditionellen Herbsttreffen lud der Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit Sitz in Stegen am Donnerstag ins "Schützenhaus" nach Gilching ein. Schwerpunktthema war die komplette Streichung finanzieller Mittel für Pflegemaßnahmen. "Das Einzige was uns bleibt, ist, nicht locker zu lassen", mahnte, Kreisvorsitzender Horst Guckelsberger. In diesem Sinne würden ständig Anträge gestellt und permanent Gespräche mit den Verantwortlichen ges,1.lcht und geführt. Guckelsberger betonte, dass das Desaster nicht der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt untergeschoben werden könne. "Die sind genauso machtlos wie wir. Wenn die Regierung von Oberbayern keine Gelder frei gibt, sind auch dem Landratsamt die Hände gebunden." Folgen der Sparmaßnahmen seien bereits im Ampermoos zu beobachten. "Auf Starnberger Flur ist bis heute nicht gemäht. Passiert dies nicht in den nächsten Tagen, ist es zu spät." So lange jedoch, der Bescheid auf Übernahme der Mähkosten nicht vorliege, könne kein Mähauftrag an den Maschinenring beziehungsweise an die Landwirte vergeben werden. |
"Bei allem Idealismus, wir können die Kosten nicht mehr aus Eigenmitteln schultern", so Guckelsberger. Wird aber das Gras nicht gemäht, stirbt es ab und verfault. Der so genannte Streufilz ersticke dann alles, was unter ihm begraben liegt. Im Übrigen, so der Experte, finden im Streufilz Wiesenbrüter keinen Platz mehr, um ein Nest zu bauen und für Nachwuchs zu sorgen. “Wir hoffen immer noch auf Einsicht der Behörden. Kommt sie nicht, war jahrelanges ehrenamtliches Engagement umsonst." Kein Vorwärtskommen gibt es auch im Verfahren "Sohlschwelle Grafrath", ärgert sich Guckelsberger. Vergeblich verhallten vorgebrachte Mahnungen wegen der langen Bearbeitungsdauer. Der Naturschützer befürchtet, dass die Prüfung der während des Erörterungstermins im Juni diesen Jahres erneut vorgebrachten Einwendungen wieder einige Zeit in Anspruch nehmen wird. "Und diese Zeit arbeitet gegen das Ampermoos." |
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Anmerkung-1: Es handelte sich nicht um eine "LBV-Hauptversammlung",
sondern, wie aus der ersten Textzeile richtig zu entnehmen ist,
um ein "LBV-Treffen" für Aktive, Mitglieder, Freunde und
Interessenten. Anmerkung-2: Es ist davon auszugehen, dass auch der Regierung von Oberbayern auf Grund der Weisungen der Staatsregierung die Hände gebunden sind. H.G. |
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