| Arbeitsgebiete: Ampermoos und Starnberger See |
LBV Starnberg |
| Gebietsbetreuer und Erfolge beim Wiesenbrüterschutz in NRW | |
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Der LBV Starnberg weist seit der Einführung der
ersten Gebietsbetreuerstelle in Bayern 1998 im Ramsar-Büro
Ammersee - mit Christian Niederbichler und Franz Wimmer -
darauf hin, dass vor allem in Groß-Naturschutzgebieten wie
Ramsar- bzw. Natura-2000-Gebieten (FFH, Vogelschutzrichtlinie)
Landschaftspflege, Gebietsmonitoring und effektive Maßnahmen
zum Schutz vieler Arten nur durch professionelle Gebietsbetreuer
zu leisten ist. Diese Erkenntnis wird u. a. durch eine
Veröffentlichung in den "Naturschutz-Mitteilungen" 1/07,
herausgegeben vom Landesamt
für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes
Nordrhein-Westfalen (bis Ende 2006 bekannt
und anerkannt als LÖBF-Mitteilungen) bestätigt.
Der entsprechende Artikel zu Erfolgen im
Vertragsnaturschutz, in der Landschaftspflege und speziell zum
Schutz von Wiesenbrütern - dies trifft bei uns vor allem für das
Ampermoos und das Ammermoos/Ammersee-Süd zu - finden Sie unter |
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Naturschutz-Mitteilungen NRW
1/07, Carla Michels (2007): Landesweite Erfolgskontrollen des Vertragsnaturschutzes Ergebnisse aus über 15-jährigen Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen „…..Insgesamt sind die Entwicklungen der Zielarten Großer Brachvogel und Uferschnepfe außer auf den Vertragsnaturschutz auf ein Bündel von Naturschutzmaßnahmen zurückzuführen: Ankauf von Flächen, Anlage von Blänken und Flutungsflächen, vereinzelt auch Wiedervernässung. Darüber hinaus war die Kartierung der Gelege und die flexible Anpassung der Bewirtschaftung an das Brut- und Aufzuchtgeschehen durch die Gebietsbetreuer mitverantwortlich für die vergleichsweise gute Entwicklung der beiden Flaggschiff-Arten (zum Gelegeschutz s. auch KIPP & KIPP 2003). ….Für den Wiesenvogelschutz gehen von den Vertragsnaturschutzflächen positive Wirkungen auf den Wiesenbrüter-Bestand aus. Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen extensiv genutzter Grünlandfläche und positiver Bestandsentwicklung bei Uferschnepfe und Großem Brachvogel (MICHELS & WEISS 1996). Allerdings sind die Effekte der verschiedenen Maßnahmen wie Extensivierung, Blänkenanlage, lokal auch Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten schwer trennbar, weil sie auf denselben Flächen stattfinden. …….Ganz wichtig für den erfolgreichen Einsatz des Instruments Vertragsnaturschutz ist die Schutzgebietsbetreuung, das heißt die Beratung der Landwirte vor Ort und lokale Erfolgskontrollen. Diese Aufgaben werden in Nordrhein-Westfalen durch ein flächendeckendes Netz der Biologischen Stationen wahrgenommen.“ BV-Steckbrief und Literaturangabe auch unter: http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/natura2000/arten/vogelarten/arten/numenius_arquata_steckb.htm |
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Anmerkung vom 7.6.2007: Es ist außerordentlich bedauerlich, dass diese von Verbänden wie dem LBV getragenen, vom Bayerischen Naturschutzfonds und der EU kofinanzierten unentbehrlichen Gebietsbetreuerstellen Ende September 2007 auslaufen, bis dato aber keine Perspektive für eine Fortführung zu erkennen ist - eine Zumutung für alle Betroffenen und ebenso eine Gefährdung der bisherigen Leistungen und Erfolge. Ich hoffe dringend auf eine umgehende Fortsetzung der Verträge durch die Verantwortlichen. |
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Horst Guckelsberger |
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