| Aktuell - Hintergrund | |
| Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" | |
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Die so genannte "Forstreform" bedroht unsere Lebensgrundlagen |
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Mittelfristig droht die Privatisierung der bayerischen Wälder |
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| Der LBV beteiligt sich wie zahlreiche Naturschutz- und Sportverbände (z. B. der Deutsche Alpenverein) am Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald", das der BN Anfang Juli 2004 gestartet hat. | Auch der LBV Starnberg unterstützt das Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald". Ein Ziel des Volksbegehrens ist eine stärkere Verankerung der Gemeinwohl-Funktion des Waldes im Bayerischen Waldgesetz. |
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Gründliche Information über die von der Bayerischen Staatsregierung geplante Reform finden Sie auf der website der LBV-Landesgeschäftsstelle zum Volksbegehren. (allgemein: www.lbv.de ) |
Die Unterschrift müssen die Bürger
persönlich in ihrer Gemeinde zu den Öffnungszeiten leisten. Für einen Erfolg sind etwa 920.000 Unterschriften nötig - helfen Sie uns! |
| Der LBV Starnberg schätzt seit langem den guten Kontakt und die gute Zusammenarbeit mit den lokalen staatlichen und kommunalen Forstämtern wie auch dem Bundesforstamt und deren Forstleuten. Sie sind für uns ein überaus wichtiger und geschätzter Partner beim Schutz der Lebensräume und der Arten. |
Eintragungsfrist für das Volksbegehren ist |
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H. Guckelsberger |
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| Aus der Begründung zum Volksbegehren: | |
| "Die Wälder sind die grüne Lunge Bayerns. Sie
sind unersetzlich für Klima-, Trinkwasser- und Hochwasserschutz,
als Lebensraum für Tausende von Tier- und Pflanzenarten sowie für
die Erholung in ruhiger Waldnatur.
Ein Drittel der Landesfläche Bayerns ist von Wald bedeckt, ein Drittel davon wiederum sind Staatswälder, die nach dem bayerischen Waldgesetz bisher in besonderem Maße der Erfüllung der Schutz- und Erholungsfunktionen dienen. Der Beschluss der CSU-Landtagsfraktion vom 10. März 2004 und der anschließende Kabinettsbeschluss zur „Forstreform“ bedrohen massiv die Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder Bayerns, vor allem in den öffentlichen Wäldern (Staats-, Gemeinde-, Stiftungswälder). |
Mit der so genannten Forstreform würden die langjährigen
Bemühungen vieler Waldbesitzer, Förster, Waldarbeiter und Verbände für
einen besseren Wald in unserem Land scheitern. Das gilt für die vorbildliche
Erfüllung der Gemeinwohlfunktionen im öffentlichen Wald genauso wie für
die Umsetzung der naturnahen Waldwirtschaft und für den Umbau von Monokulturen
in Mischwälder in allen Wäldern.
Nur noch die Gewinnmaximierung würde künftig der Maßstab sein. Dem Staatswald droht mittelfristig die Privatisierung." |
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